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Übersicht - ReisePraxis - Frauen unterwegs

Ida Pfeiffer, Gabriele Habinger (Hrsg.)
Eine Frau fährt um die Welt
Die Reise 1846 nach Südamerika, China, Ostindien, Persien und Kleinasien

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Im Frühling 1846 verließ Ida Pfeiffer Wien, um sich von Hamburg aus nach Brasilien einzuschiffen. Erst zwei Jahre später kehrte sie von ihrer Weltreise zurück. Finanzieren konnte sich die 50jährige Abenteurerin dieses waghalsige Unternehmen aus dem Reinerlös früherer Reiseberichte. Als Bücher erschienen unter anderen "Reise ins Heilige Land", "Nordlandfahrt", "Abenteuer Inselwelt" und "Reise in die Neue Welt", die alle in der Edition Frauenfahrten des Promedia-Verlages lieferbar sind.

Die hier in einer überarbeiteten Fassung vorliegenden Tagebücher der Weltreise wurden im Jahre 1850 unter dem Titel "Eine Frauenfahrt um die Welt" publiziert und gerieten zum Bestseller. Die Reise führte Ida Pfeiffer nach Brasilien, wo die Autorin nur knapp einem Mordanschlag entkam, über Tahiti nach China, wo der Anblick einer weißen Frau derart ungewöhnlich war, dass sie ständig in Bedrängnis geriet, und schließlich nach Ceylon. In Madras betrat sie indisches Festland, erhielt Zutritt zu Häusern reicher, vornehmer Inder, erlebte eine Tigerjagd und durchquerte das Land mit einem Ochsenkarren. Sie bereiste daraufhin Mesopotamien und Persien, den gefährlichsten Abschnitt ihrer Reise, und kehrte über Armenien, Georgien, Konstantinopel und Athen nach Wien zurück. Ida Pfeiffer hatte somit ihren Ruf als Weltreisende begründet, auch Alexander von Humboldt und Carl Ritter schätzten sie für ihre Leistungen.

Die Autorin
Als Tochter der wohlhabenden Kaufmannsfamilie Reyer 1797 in Wien geboren, verlief bereits ihr erster Lebensabschnitt außerordentlich: der Vater machte keine geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Erziehung, Ida trug häufig Knabenkleidung. Mit 24 Jahren heiratete sie den Lemberger Advokaten Pfeiffer. Nach 20 durchwegs anstrengenden bis unerträglichen Ehejahren verließ sie ihren Mann. Ida Pfeiffer war bereits 44 Jahre alt, als sie zu ihrer ersten großen Reise, die sie ins Heilige Land und nach Ägypten führte, aufbrach. Die restlichen 16 Jahre ihres Lebens widmete sie ausschließlich dem Reisen. Sie besuchte Island und die skandinavischen Länder, es folgten zwei Weltumrundungen, die jeweils mehrere Jahre dauerten. Madagaskar war das letzte große Reiseziel, ein äußerst gefährliches und strapaziöses Vorhaben. Ida Pfeiffer, die schon längere Zeit an Malaria litt, starb kurz nach ihrer Heimkehr im Oktober 1858 an den Folgen dieser Reise. Über all ihre Reisen veröffentlichte Ida Pfeiffer Bücher, die sich beim damaligen Lesepublikum großer Beliebtheit erfreuten und auch heute wieder begehrte Reiseliteratur sind. Im Promedia Verlag sind fünf Titel erschienen.

Die Herausgeberin
Gabriele Habinger, geboren 1961 in St. Pölten, studierte Ethnologie und Anthropologie an der Universität Wien. Als Herausgeberin der Reihe "Edition Frauenfahrten" beschäftigt sie sich seit Jahren mit reisenden Frauen. Zuletzt erschien von ihr im Promedia Verlag die Lebensgeschichte der Ida Pfeiffer (1797-1858): Eine Biedermeierdame erobert die Welt.

Promedia Verlag, 2005, 334 S.
24,00 Euro
Hardcover
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